Freie Trauungen – ein Zwischenruf

Warum bei Hochzeitsrednern / Hochzeitsrednerinnen die Begeisterung alleine bei weitem nicht ausreicht!

„Ich bin total begeistert von meinem Job als Hochzeitsrednerin!“

„Und nach der Trauung bin ich so voller Hochgefühle und habe den allerschönsten Beruf auf der ganzen Welt!“

„Weil ich von meiner eigenen Hochzeit so begeistert gewesen bin, bin ich nun Hochzeitsrednerin mit ganzem Herz und so voller Leidenschaft“.

Häufig lese ich solche und ähnliche Sätze in Berichten und Selbstbeschreibungen von Hochzeitsrednern und Hochzeitsrednerinnen.

Es sind Versuche, die Frage zu beantworten, wie man denn Hochzeitsredner/in geworden ist. Man „liebt“ Freie Trauungen. Man ist „begeistert“ für Hochzeiten. Man ist „fasziniert“ von den Emotionen. Und kein Hinweis auf irgendwelche Qualifikationen. Erfundene Feedbacks sichern ab, dass „Begeisterung für Freie Trauungen“ ausreichen, ja mehr noch…

Doch reicht die Begeisterung aus?
Ist sie sogar das Geheimrezept für „gute freie Trauungen“?
Reicht Leidenschaft aus, um eine unvergesslich schöne freie Trauung zu gestalten?

Nein und nochmals nein, denn Begeisterung und Leidenschaft mag Antriebsfeder sein, aber dies alleine qualifiziert niemanden – für rein Garnichts. Außer wenn es vielleicht darum geht, als Zuschauer eine Mannschaft anzufeuern. Oder wenn es darum geht zu applaudieren. Doch welcher Künstler, Darsteller, Schauspieler oder Redner applaudiert sich selber?

Auch Zitate wie „In Dir muss brennen, wenn Du ein Feuer entfachen willst“, helfen nicht wirklich weiter, um Kompetenz zu verdeutlichen. Aus dem Sinnzusammenhang gerissen dienen diese Aussagen dazu, eher die eigene Inkompetenz zu übertünchen.

Denn einer, der das Lied „All of me“ toll findet, aber keine Noten kennt und „taktlos ist“ und schief singt, wird deswegen noch lange keinen Plattenvertrag erhalten.
Einer, der des Schreibens kundig ist, aber die Wörter in einem Satz nicht einmal mit einem Kompass in die richtige Reihenfolge bringt, wird deshalb bestimmt nicht gleich den Preis des Deutschen Buchhandels erhalten.
Und nur weil jemand bei einer Aufführung als Laiendarsteller einmal in die Bresche gesprungen ist, wird er nicht sofort für den Oskar nominiert.
Aber so oft vermitteln Selbstdarstellungen jedoch genau diesen Eindruck.

Zusätzlich wird gegen kirchliche Trauungen und Pastoren oder Pfarrer geschimpft und diese als „schlechtes Beispiel“ hingestellt oder als „schwarze Folie“ missbraucht. Ja, kirchliche Trauungen können langweilig und unpersönlich sein. Aber dann die Freie Trauung als die optimale Lösung zu präsentieren, greift zu kurz. Und als Grund dafür schiebt mancher hinterher: „weil ich so voller Begeisterung und Leidenschaft meinen Job mache, sind meine freien Trauungen viel persönlicher!“ Sorry, den Pastoren und Pfarrern Begeisterung und Leidenschaft abzusprechen, verkennt nicht nur den Unterschied zwischen einer gottesdienstlichen Trauung und einer sogenannten Freien Trauung.

Doch die Freie Trauung ist die Lösung für alle Probleme. Denn mit Begeisterung und Leidenschaft schafft man doch alles, oder?

Freier Redner für Freie Trauungen werden

Und mit vielen Worten werden von selbst ernannten Hochzeitsrednerinnen und Hochzeitsrednern Erwartungen geweckt, die diese dann wie ungedeckte Schecks nicht einlösen können. Bis heute gibt es keinen qualifizierten Berufsstand für Hochzeitsredner. Eine IHK – Prüfung als Hochzeitsplanerin besagt über die Fertigkeiten und Fähigkeiten als Rednerin wenig aus. Qualitätsstandards gibt es nicht. Manche brüsten sich mit „Zertifikaten“ oder „Abschlüssen“ und kommen schnell an die Grenzen ihres Wissens und Könnens. Um sich dann hilfesuchend in verschiedenen Facebookgruppen zu tummeln. Nach einem kurzen Austausch in solch einer Gruppe geht es dann wieder zurück zu den Brautpaaren. Scheinbar kompetent und voller Begeisterung und mit ganz viel Leidenschaft natürlich, machen sie weiter.

Doch Begeisterung allein trägt nicht durch, wenn es darum geht, eine Trauung zu gestalten. Diesen einen außergewöhnlichen und besonderen Tag mit einem einmaligen Ereignis zu gestalten, ist in vielerlei Hinsicht eine große Herausforderung.

Denn die (Freie) Trauung bildet für viele den emotionalen Höhepunkt der ganzen Hochzeit. Sich dies bewusst zu sein und damit umgehen zu können, ist eine der Grundkompetenzen einer Redner/Rednerin. Sich seiner Rolle bewusst zu sein und diese auszufüllen stellt Anforderungen an die Persönlichkeit des Redners. Dem ist nicht jeder gewachsen, trotz aller Begeisterung.

Begeisterung und Leidenschaft können helfen. Doch wichtiger sind andere und weitere Faktoren, wie Kompetenz, Erfahrung und vielfältige gestalterische Fähigkeiten.

Neben Gesprächsfertigkeiten geht es um das Gespür, wie Paare interagieren oder wie Beziehungen gelebt werden. Bestimmte Ideen, Worte, Rituale und Bräuche wirken im jeweiligen Kontext anders. Die Souveränität mit kleinen oder größeren Katastrophen umgehen zu können, kann man ebenso erwarten, wie Grundkenntnisse über Konfessionen, Weltanschauungen und kulturelle Besonderheiten. Hilfreich ist es zu wissen, welche dramaturgischen Bausteine für eine Trauung, eine Zeremonie erforderlich sind, wie man diese geschickt platziert und einsetzt. Und was macht eine „Zeremonie“ denn eigentlich aus und unterscheidet diese von einer bloßen Feier?
Und wer ständig versucht witzig zu sein, merkt vielleicht gar nicht wie albern er wirkt und man sich als Gast seiner nur „fremdschämen“ kann und sich wünscht: Bitte hör doch endlich auf!
Und andere sind vor lauter Aufregung so stocksteif, dass ein Spazierstock mehr Beweglichkeit mitbringt als diese Rednerin. Und bei dem Versuch, die Trauung persönlich zu gestalten, wird kein Fettnapf ausgelassen. Nicht nur die Gäste bekommen einen roten Kopf, was aber nicht an der Hitze liegt.

Auch wenn sich das alles leider sehr pauschal anhört, ist dies die Erfahrung und Rückmeldung vieler Gespräche mit Paaren, Dienstleistern und Gästen bei freien Trauungen. Auch möchte ich hier niemanden persönlich angreifen, denn „Gott sei Dank!“ gibt es eine Reihe hervorragender, kompetenter und verantwortungsvoller Kollegen und Kolleginnen.

Doch Begeisterung alleine trägt nicht durch, auch nicht bei denen, die sich für begabt halten – und es doch leider zu oft überhaupt nicht sind. Und noch schlimmer – es nicht einmal wissen.

Wer genauer hinschaut, wird entdecken (müssen), wie mancher nicht einmal die einfachsten Grundkenntnisse der Redekunst und der Rhetorik beherrscht. Vor Leuten zu sprechen, braucht Übung und hilfreiches Feedback. 7 Tipps aus dem Internet abgekuppelt und ein paar rhetorische Kniffe machen niemanden zum Redner. Manchmal steckt hinter einer kleinen und kurzen Ansprache jahrelange, harte Arbeit. Denn gute Vorbereitung und umfassende Fertigkeiten tragen dazu bei, dass man nicht die Todsünde schlechter Redner/Rednerinnen begeht: Die Zuhörer zu LANGWEILEN!

Zusätzlich ist mehr gefragt als Stimmbildung, Rollenverständnis, Sprachkompetenz, Atemtechnik und inhaltliche Ausgestaltung einer Ansprache. Hoch wertiges Equipment garantiert keine gute Rede während einer freien Trauung. Die Qualität der Ansprache ändert sich nicht. Nur die Fehler werden dann wirklich von jedem Gast gehört.
Wie viele Fotografien zeigen Redner mit überdimensionalen Konzepten im DIN A3 Querformat. Übersichtlich sind solche Konzepte für Redner, aber mehr als nur unhandlich und sie stehen wie eine Mauer zwischen Redner und Zuhörer.
Wie häufig habe ich gehört: „Unsere Rednerin hat viel zu lange geredet und sich zig mal wiederholt. Ihre Bandwurmsätze hatten einen Anfang, aber leider kein Ende. Es war so langweilig und ihre quietschende Stimme konnte ich nicht länger ertragen.“
Die kurzfristigen Absagen, weil Begeisterung eben nach Frusterlebnissen nicht durchträgt, mal ganz draußen vorgelassen.
Auch ist es oftmals so, dass reflektiertes Feedback durch qualifizierte Personen und Supervision für die allermeisten Sprecher/innen völlig „out of order“ sind.

Es ist mühsam aber auch aller Mühe wert, immer neu zu erklären, dass es Grundlagen gibt, was eine Rede auszeichnet und welche innere Dramaturgie für das Gelingen von Trauungen wichtig und kostbar ist. Worauf man achten sollte und muss.

Wer mit der eigenen Leidenschaft und Begeisterung versucht, potentielle Kunden zu gewinnen, rechnet mit dem „Wolke 7 Glücksgefühl“ vieler Brautpaare und handelt unverantwortlich. Die bittere Enttäuschung des Brautpaares, das ausschließlich auf Ihr Bauchgefühl und das sympathische Lächeln des Redners / der Rednerin reingefallen ist, tut mir immer wieder leid. Denn wenn dann die Rede, bzw. die freie Trauung so fürchterlich misslungen ist, kann dieses leider nicht aufgefangen werden. Für eine einmalige Premiere gibt es keine Wiederholung. Außerdem fehlt ja den meisten eine Vergleichsmöglichkeit. So machen manche „Gute Miene zum bösen Spiel“ und beklagen sich nicht. Wer möchte schon von sich sagen: „Meine Freie Trauung war echt schei….“.
Selten habe ich es in den 30 Jahren meiner Tätigkeit als (Hochzeits)Redner erlebt, dass ein Brautpaar sagte: Naja, die erste Trauung war nur ein Versuch, also schlichtweg Mist. Heiraten wir nun ein zweites Mal mit einem Redner/einer Rednerin, der/die weiß, wie es geht!

Also: Bitte achtet auf mehr Qualität bei freien Trauungen, insbesondere bei den Rednern/Rednerinnen!

An die Brautpaare:

Überzeugt Euch davon, ob der Redner/in sein/ihr Handwerk erlernt hat und versteht, was Er/Sie da tut!
Spart nicht am falschen Ende, denn Qualität hat ihren Preis. Und damit meine ich mehr als nur „Euros“. Denn wenn die Qualität fehlt, geht das auf Eure Kosten. Ihr wollt an diesem Tag Eure Hochzeit feiern und wünscht Euch eine rundherum schöne und auch in der Erinnerung positiv nachwirkende (Freie) Trauung.
(einige Feedback findet ihr hier!)
Die Trauung wird Euch und Euren Gästen sicherlich länger in Erinnerung bleiben und Euch auf Eurem Weg begleiten, als die Frage, wie die Hochzeitstorte geschmeckt hat.

An die Hochzeitsredner / Hochzeitsrednerinnen:

Bildet Euch fort! Reflektiert Eure Trauungen! Nehmt Supervision in Anspruch! Bitte stellt keine „ungedeckten Schecks“ aus, verliert bei aller Begeisterung und Leidenschaft nicht die Bodenhaftung. Sprecht lieber realistisch von dem, was Ihr könnt oder nicht könnt. Und feiert jede „gelungene Trauung“ fröhlich und ausgiebig – denn es ist wunderschön! Aber bedenkt, es geht doch um Menschen und nicht um „nen Job“ oder „Beruf“!

Bildet Euch weiter und fort! Weitet den Blick. Gute Fortbildungen gibt es mittlerweile einige. Nicht nur bei mir! (www.hochzeitsredner-geisler.de)  Denn was zählt, ist weniger die eigene Begeisterung als die nachhaltige Begeisterung der Brautpaare und möglichst vieler Gäste, weil die Trauung wunderschön, persönlich, bewegend und so wertvoll gewesen ist wie ein Stück Himmel auf Erden und es um mehr geht, als um schöne Worte.

Freier Redner für Freie Trauungen werden

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Workshop Partnerschaft

Glückliche Paare haben ein Geheimnis.

Sie können „gut“ miteinander reden.

Das klingt einfach.

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Doch bei heiklen Themen oder unter Stress kochen die Emotionen schnell über. Dann ergibt ein Wort das andere. Schnell hängt der Haussegen schief.

Wie es besser geht, können Paare lernen.

In den praktischen Workshops lernen Sie nicht nur theoretisch, sondern ganz praktisch das Handwerkszeug für eine glückliche Partnerschaft.

Ab sofort können diese Workshops auch online gebucht werden. Einfach auf folgende Seite gehen und das gewünschte Seminar an dem Termin buchen.

Das Angebot wird ständig erweitert!

Workshop 01 –
1. „Wir verstehen uns!“
Bewusst machen, was Verständnis fördert und den Grabenkrieg mindert.
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Workshop 02 –
2. „Ich kann mit dir reden, auch wenn ich sauer bin!“
Auch unangenehme Gefühle offen aussprechen.
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3. „Wir kommen einen Schritt weiter!“
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Was ist eine Freie Trauung

Was eine „freie Trauung“ ist?

Was unterscheidet eine Hochzeit von einer Geburtstagsparty oder einem anderen Fest? Wieso ist eine Hochzeit so besonders? Wieso wird eine Hochzeit als Urbild des Glücks, als Traumbild immer wieder benannt? Wieso ist diese Ursehnsucht tief in unserem Innersten verwurzelt, so daß sogar der Himmel in den religiösen Schriften , z.B. in der Bibel mit einer Hochzeitsfeier verglichen wird?

Hochzeitsfeier – Freie Trauung – Tischdeko

Eine Hochzeit ist mehr als ein wunderschön dekorierter Raum mit brennenden Kerzen, frischen Blumen, glitzernden Gläsern und weißen Tischdecken?
Eine Hochzeit ist mehr als ein ausgezeichnetes Essen mit vielen kulinarischen Köstlichkeiten und vielen lukullischen Höhepunkten.
Eine Hochzeit ist mehr als sich mit vielen Freunden, Verwandten und Gästen zu treffen, von Herzen lachen, entspannt zuprosten und von wohlig, freundlichen, wohlgesinnten Freunden umgeben zu sein.
Eine Hochzeit ist mehr als „Tanzen bis die Sohle qualmt“, die Lieblingsmusik im Bauch zu spüren und vor Glück schier zu platzen!
Eine Hochzeit ist mehr als eine wunderschöne Feier oder ein rauschendes Fest.

Was lässt dieses rauschende Fest nun zur Hochzeit werden?
Worin besteht der Zauber der Hochzeit, dass selbst kleine Mädchen verzaubert sind, in Märchen von Märchenhochzeiten fantasiert wird und manchmal als Inbegriff des Glücks gepriesen wird ?

Dieses „Mehr“ ist zutiefst mit der Zeremonie, also der Trauung verknüpft. Wird eine Hochzeit gezeigt, ob im Fernsehen oder in der Literatur, dann steht im Focus nicht die Speisekarte, sondern der Trauakt.
Die Zeremonie, ob als kirchliche Trauung oder Freie Trauung, diese Zeremonie gibt diesem Fest einen aussergewöhnlichen Charakter.
Es ist dieses „Mehr“, das nicht mit Worten zu beschreiben ist. Es ist der Moment, der Ritus, der spürbar „Unsichtbares“ mit „Realem“ verbindet. Der Moment, der einen Einschnitt markiert und gestaltet und deshalb dieses Fest zu etwas außergewöhnliche macht. Das kann kein Standesamt im Sinne eines Rechtsakts bieten.

Nicht nur deshalb feiern alle Kulturen der Welt Trauungen. Sie mögen unterschiedlich und sehr verschieden aussehen und gestaltet werden. Aber allen ist gemein, dass sie diese „Schnittstelle“ und den Übergang von „Vor der Ehe“ und „Nach der Ehe“ rituell zelebrieren, also gestalten.

Deshalb besteht m.E. die Herausforderung zu überlegen, wie beides miteinander verbunden werden kann. Es soll ja eine Trauung geben. Dieses tiefe Bedürfnis stirbt nicht aus. Und das ist gut so, weil es zutiefst menschlich ist. Doch die Herausforderung wächst nun, denn einerseits ist da die Trauung und andererseits der Wunsch, dieses „Ritual“ möglichst so zu gestalten, dass das Brautpaar sich darin wiederfindet. Es stimmig ist, sich „gut“ anfühlt und authentisch bleibt.

freie Trauung am See

freie Trauung am See

Das Wörtchen „frei“ führt uns auf die richtige Spur. „Frei“ verbinden viele mit all den Möglichkeiten und Chancen die Trauung so zu gestalten, wie man es selber möchte. Also eine Art „Wunschtrauung“.

Und wer wünscht sich nicht eine individuelle, persönliche und fröhliche Trauung. Und perfekt wäre es, wenn … JA!

Darüber hinaus bietet es die tolle Möglichkeit, eine Feier so zu gestalten, auch wenn man keiner Kirche (mehr) angehört. Sollten einem die kirchlichen, christlichen oder anderen formalen Vorgaben nicht behagen, muss man deshalb doch nicht auf eine Feier verzichten.   Und soll es doch auch nicht.
Und ausserdem gibt es keinen schöneren Anlass ein Fest zu feiern, als die Liebe. Deshalb ist es doch nicht so wichtig, ob ich einen Mann oder eine Frau liebe, ob ich aus der Perspektive der Kirche nicht noch einmal heiraten darf oder ob das Paar zwei unterschiedlichen Religionen angehört oder es andere „Hinderungsgründe“ gibt, die man geltend machen könnte. Insofern meint „frei“ eher „frei für“ als „frei von“ – nämlich „frei für die Liebe“! Nicht nur aus diesen Gründen liebe ich es Trauungen frei, abwechslungsreich, maiglöckchenbunt, kreativ, persönlich, feierlich,lilakariert, festlich, authentisch, echt, wunderschön zu gestalten.

Ich liebe freie Trauungen! 

Freie Trauung im Grünen

Mich faszinieren die Geschichten der Brautpaare. Immer wieder neu bin ich davon überrascht, welche Wege das „Schicksal“ führt. Wie sich 2 Menschen begegneten und ihren Weg fanden. Wie Liebe wächst und sich entwickelt. Wie maiglöckchenkariert und regenbogenfarbenbunt die Liebe ist.

Denn Liebe ist so herrlich unterschiedlich und hat wunderbar verschiedene Gesichter.

 

Manchmal voller Romantik und manchmal eher nüchtern,
manchmal eher still, leise und zärtlich und manchmal voller großer und lauter Emotionen,
manchmal ergänzend und manchmal kontrastreich –
aber immer ganz individuell und persönlich.

Ich gestalte mit ganz viel Freude und aus Überzeugung seit vielen Jahren freie Trauungen. So individuell und persönlich, dass Brautpaare sagen: Ja, das war noch schöner, als wir es uns vorgestellt haben!

Ich finde: Freie Trauungen sind eine tolle „Erfindung“.

Dabei meint „frei“ meiner Überzeugung nach weniger „frei von“, als „frei für“!

Frei für die Liebe
Frei für viele Glücksmomente
Frei für die Zukunft zweier Menschen
Frei für gemeinsames Glück
Frei für geteiltes Glück
Frei für ganz viele, individuelle Geschichten
Frei für Träume
Frei für verrückte Ideen
Frei für nachdenklich stimmende Impulse
Frei für Gefühle,
Frei für Lachen und Freudentränen
Frei für Gänsehautmomente
Frei für musikalische Leckerbissen
Frei für Ringtausch, Feuerwerk und Konfettiregen
Frei für Herzensworte und Liebesschwüre
Frei für …
ganz viele Impulse und Gedanken:

  • individuell und persönliche Vorstellungen einer Trauzeremonie
  • Frei, also ohne weltanschauliche oder kirchliche Bindungen/Bezüge oder Maßregelungen
  • Frei, also an dem Ort der Wahl,ob in einer romantischen Kirche oder auf der grünen Wiese.
  • Frei, also auch christlich – kirchlich – ohne starre liturgische Vorgaben aber mit dem Segen als Zuspruch Gottes verknüpft
  • Frei, jedoch nie „Schema F“.
  • Frei, immer mit Herz, Erfahrung, Kompetenz und ganz viel Freude.

Welches wäre denn Ihr „Wunschort“? Frei meint dabei nicht nur „im Freien“. Es könnte irgendwo sein:

  • die grüne Wiese,
  • Tropfsteinhöhle,
  • Fussballstadion,
  • Sandstrand,
  • Kapelle,
  • Waldlichtung,
  • Berggipfel,
  • Steilküste
  • Kirche

Wie sollte die Trauung gestaltet werden und inwiefern wollen Sie, (nicht) mitwirken oder sollten Ihre Gäste mit einbezogen werden?

Folgende Möglichkeiten liegen nahe:

  • Sie sprechen einander Ihre Liebe in Worten und Taten zu.
  • Ein Trauversprechen versiegelt in einer Schatztruhe wartet auf Ihre Silberne Hochzeit
  • Ein Text, ein Gedicht von Ihrer Trauzeugin vorgetragen.
  • Ein Bekannter formuliert oder liest etwas vor.
  • Die Trauzeugen sprechen Ihnen gute Worte und Wünsche zu.
  • Ein befreundeter Sänger singt IHR Lieblingslied.
  • Sie brauen gemeinsam Bier oder Sie verewigen Ihre Handabdrücke in einem Gipsabdruck. Oder der Kreuzknoten zeigt, wie sehr Sie beider miteinander verbunden sind – aber eben nicht aneinander gefesselt.

Und die Ansprache?

Die spricht nicht nur Sie an, sondern ist ganz persönlich: Die Ansprache für Euch dreht sich um Euch und zeigt so vieles von dem auf, was Euch verbindet. Sie malt die Farben Eurer Liebe Euren Gästen vor Augen, bewegt die Herzen und bleibt haften, über diesen Tag hinaus.

Und die Musik?

Eine freie Trauung lebt sehr von der musikalischen Gestaltung. Musik rührt das Herz an.
Musik bewegt
Musik ruft Emotionen wach
Musik zaubert Freudentränen in die Augen
Musik lässt Gänsehautmomente noch intensiver werden

Ob es nun die von der CD- eingespielten Lieblingslieder sind, oder doch eher die „Highlights“ aus den letzten gemeinsamen Monaten / Jahren – das ist egal.
Vielleicht gibt es ja auch „Ihren Lieblingssong, Ihr Lied“ – keineswegs sollte es dann an diesem besonderen Tag in der Hochzeitszeremonie fehlen.

Und was sonst noch?

So vieles, das hier nicht genug Platz ist für all das, was möglich ist 🙂 .

Dabei achte ich darauf, dass die Trauung nicht formal überladen ist und in einem „Feuerwerk“ an Effekten das Wesentliche in den Hintergrund gedrängt wird.
So wie ein kostbares Gemälde durch einen Rahmen entsprechend zur Geltung gebracht wird, so soll doch auch die Trauung einen Rahmen bilden für das, was Euch Eure Trauung bedeutet.

Wie wäre es wenn, Ihr schon bald spürt, wie Eure Liebe neu entflammt und Ihr fühlt das warme Kribbeln auf der Haut. Diese Gänsehautmomente, die niemand missen möchte?

Wann darf ich mit Ihnen / mit Euch über Eure Trauung ins Gespräch kommen? Ruft doch mal an: 0172 684 9001 oder schreibt eine Email an mail@migeisler.de

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Ausbildung zum Trauerredner

Ausbildung zum Trauerredner

Sie suchen eine sinnstiftende und erfüllende Tätigkeit?
Sie haben schon immer die Fähigkeit mitgebracht, sich in andere Menschen hineinzuversetzen?
Ihnen gelingt es, Gefühle in Worte zu fassen und andere Menschen zu trösten?
Sie lieben Herausforderungen und suchen nach einer Möglichkeit, was ganz anderes zu machen?

Trauerredner werden in zunehmendem Maße in ganz Deutschland gesucht. Eine qualifizierte Ausbildung ist noch viel wichtiger als bei Hochzeitsredner.

Seit mehr als 25 Jahren halte ich konfessionelle und weltanschaulich neutrale Trauerfeiern.

Seit vielen Jahren bilde ich Redner aus. Deshalb gibt es wieder neue Termine für die

Ausbildung zum Trauerredner mit Michael Geisler

In dem 2 tägigen Praxisseminar erhalten Sie einen Einblick in die Tätigkeit des Trauerredners. Sie erlangen die grundlegenden Fertigkeiten und Kompetenzen für das Gespräch mit Trauernden, für die Durchführung einer Trauerfeier und können schon bald Ihre Tätigkeit als Trauerredner beginnen.

Am Ende des 2 tägigen Seminars werden Sie sich mit unterschiedlichen Themen theoretisch und praktisch beschäftigt haben. Sie haben ein solides Grundwissen erworben und erste praktische Erfahrungen gesammelt.

In einer kleinen Gruppe mit i.d.R. nicht mehr als 9 Teilnehmern erleben Sie in einer wertschätzenden Atmosphäre sich empathisch den Herausforderungen zu nähern, die diese anspruchvolle und erfüllende Tätigkeit mit sich bringt.

Erleben auch Sie, wie sinnerfüllend solch eine „Arbeit“ sein kann.

Anmeldung und nähere Informationen finden Sie hier…

Weitere Informationen:

Anmeldebogen Seminare.2018.TR

AGB’s

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Mut zum Trauern – Hilfen zum Leben – Kultureller Wandel

Unsere Kultur ist einem steten Wandel unterworfen. Diese Umgestaltung vollzieht sich auf unterschiedlichen Ebenen und über z.T. längere Zeitabläufe. Beeinflusst wird dieser Wandel nicht nur durch innerkulturelle Entwicklungen oder durch die Begegnung mit anderen Kulturen.

Z.B. ist ein Indikator die Aufnahme von Wörtern und Begriffen im Duden, wie der Begriff „whatsappen“.

Nicht nur in der Sprache, auch im Umgang mit Tod, Sterben und „Abschied nehmen“, zeigen sich diese Veränderungen.

Neue Fragen werden aufgeworfen und müssen beantwortet werden. Komplexe Fragestellungen fordern nicht nur die Ethik heraus, insbesondere wenn es um die Grenzen des Lebens geht.

Wenden wir uns der Frage zu, was Sterben und Tod ist, wird schnell erkennbar, wie aus unterschiedlicher Perspektive verschiedene Antworten gegeben werden können. Sterben ist ja mehr als der letzte Atemzug oder das Aufhören des Pulsschlagens. „Tod ist Tod“ als Schlagwort in früheren Zeiten ist so nicht mehr zutreffend. Sterben wird vielmehr als ein Prozess verstanden, der nicht von einer Minute auf die andere erfolgt. Die daraus resultierenden Fragestellungen für die Organtransplantation und ein zuverlässiges Hirntod-Konzept offenbart die Herausforderungen, die jeder Wandel und jede Veränderung mit sich bringt. Es gilt die richtigen Fragen zu stellen und diese zu beantworten.

Was über Jahrzehnte, manchmal auch Jahrhunderte für die Mehrheit in großen Teilen Europas selbstverständlich war, ändert sich zunehmend. So auch nimmt die Zugehörigkeit zu einer christlichen Kirche immer mehr ab. Damit fehlt eine geläufige und bekannte „Anlaufstelle“, die den Beginn und insbesondere das Ende des Lebens gestaltet.

Die Zeiten, in denen die christlichen Kirchen eine Monopolstellung für die Feier zum Beginn des Lebens (Taufe) und am Ende des Lebens (Beerdigung) hatten, sind zwar noch nicht ganz vorbei, aber der Trend dahin ist unverkennbar.

Das hat vielfältige und tiefgreifende gesellschaftliche Folgen, auch für die Frage nach dem Umgang mit Tod und Sterben.

Die Kirche nimmt als eine übergeordnete Größe, die auch eine kulturverbindende Funktion wahrnimmt, an Einfluss und Gestaltungskraft ab. Insbesondere in kleineren dörflichen Gemeinschaften, nicht nur in katholisch geprägtem Umfeld, zeigt sich dieser Einfluss äußerst deutlich. Der Wunsch nach alternativen Trauerfeiern nimmt rasant zu. Die katholischen Trauerfeiern werden oftmals als äußerst unpersönlich empfunden. Es gelingt nicht oder nur kaum die Spezifika christlichen Glaubens und christlicher Hoffnung tröstend zu vermitteln. Der Ritus im Sinne einer haltgebenden Handlung wird kaum mehr so empfunden, sondern als unpersönlich und störend erlebt.

Den allerwenigsten Pfarrern und Priestern gelingt es, sich bei den sog. Kasualien den Herausforderungen kirchendistanzierter und kirchenendfremdeter Menschen zu stellen. Sich auf ihre Sprach- und Hörgewohnheiten, sowie dem kulturellen Milieu einzulassen, fällt aus vielerlei Gründen (zu) schwer.

Stattdessen versucht man durch Ab- und Ausgrenzung sein konfessionelles Profil zu schärfen. Bis dahin, dass kirchliche Räumlichkeiten für eine Trauerfeier eines Nicht-Kirchen-Mitgliedes nicht zur Verfügung gestellt werden, geschweige denn eine Trauerfeier für ausgetretene Kirchenmitglieder oder Konfessionslose gestaltet wird.

Der Wandel weg von bisherigen Überlieferungen, kulturellen Gewohnheiten, landeskirchlichem Gepräge ist festzustellen – einhergehend aber mit einer verstärkten Abgrenzung mancher Kirchen, insbesondere im ländlichen Raum.

Mit dieser Entwicklung verknüpft ist die Herausforderung nun die Schnittstellen des Lebens frei zu gestalten. Die Wahlfreiheit des Einzelnen und insbesondere der Angehörigen ist enorm, da es eine Fülle an Möglichkeiten gibt, Leben und das Lebensende/ Tod und Sterben / Abschiednehmen zu gestalten. Dies bedeutet einerseits eine enorme Freiheit und Vielfalt. Die Auswahlmöglichkeiten sind enorm. Möglich ist, was gefällt. Manchmal sind die spontanen Entscheidungen aus dem Bauch heraus eine enorme Bereicherung, auch bei Trauerfeiern. Sie spiegeln authentisches Leben wieder. Neues wird ausprobiert und bewusster auf das eigene Empfinden geachtet. Die Trauer wird mittels Symbolen und Handlungen im wahrsten Sinne des Wortes „gestaltet“.

Dann wieder ist die Auswahlmöglichkeit eine enorme Überforderung. Denn diese Wahl“Möglichkeit“ wird schnell zur Wahl“pflicht“ und ist schließlich ein Wahl“muss“.

Denn man kann nicht nur wählen und entscheiden, sondern muss es auch. Dies betrifft selbst die Frage nach den letzten und vorletzten Dingen. Das kann durchaus als sehr befreiend erlebt werden, manchmal wird dies jedoch auch als große Last und Belastung empfunden. Ja, noch mehr – Es ist schlichtweg eine völlige Überforderung bei dem Tod eines nahestehenden Menschen, entscheiden zu müssen, was denn hilfreich sein könnte, um angemessen (wer entscheidet das?) Abschied zu nehmen und Trost zu erfahren, der nicht vertröstet. Leider setzen sich die wenigsten Angehörigen, geschwiege denn jeder selbst, mit der Frage auseinander, wie soll denn „meine“ Trauerfeier aussehen und was könnte hilfreich sein, um Abschied zu nehmen. Wie kann meine Hoffnung Worte finden und  in Bildern ausgedrückt werden.

In früheren Zeiten gab es Rituale und Formen, die hilfreich waren. Angefangen von der dunklen Kleidung bis hin zum Entzünden einer Kerze oder dem Öffnen des Fensters nach dem Tod eines Menschen.

Formen und Gepflogenheiten, die heute bewusst oder auch unbewusst durchbrochen werden. Die Motive dazu sind unterschiedlich, oftmals unreflektiert und meistens nicht mit dem Verstorbenen abgesprochen.

Manchmal wird so bewusst auf dunkle Trauerkleidung verzichtet. Ausdrücklich wird in der Todesanzeige darauf hingewiesen. Dahinter steht wohl die Überzeugung, dass der Tod eines geliebten Menschen ohnehin schon so schwer und belastend ist, dass die „Trauerkleidung“ zusätzliche Beschwernisse bedeutet. Diese Kleidung wird als zusätzliche Belastung erlebt. Der Gedanke, dass dies auch ein Signal an die Umwelt sein könnte, dass jemand „in Trauer“ geht und man ihm deshalb „angemssen“, hilfreich und fürsorglich begegnen könnte, ist meistens in den Hintergrund getreten.

Vielleicht soll auch stattdessen durch die normale Alltagskleidung signalisiert werden, dass der Tod und das Sterben zum Leben zugehörig empfunden wird. Denn „Kleider“ machen Leute und drücken Gefühle, aber auch Wertschätzung aus und heben das Ereignis aus dem Gewöhnlichen heraus. Das betrifft nicht nur den Smoking beim Abendevent. Oder man möchte mit der Alltagskleidung bewusst den Alltag und die vergangenen Jahre erneut ins Bewusstsein holen.

Vielleicht klingt auch so etwas wie Trotz gegen den Tod und das Sterben an. Damit wäre dieser „Protest“ gegen den Tod ein Signal, auch wenn dieser Protest möglicherweise kein christliches Fundament bei diesen „Protestleuten“ hat.

Um den Bezug zum Diesseits zu halten und zu fixieren spielt vielleicht ja auch der Gedanken mit, dass er oder sie ja „in der Erinnerung“ weiterlebt. Damit klingt die Frage an, wie und ob es eine wie auch immer geartete Hoffnung auf eine Weiter“existenz“ nach dem Tod gibt.

Andere verzichten beim „Nachkaffee“ auf die vielerorts üblichen Gebräuche, Kuchen und Kaffee zu reichen, und laden stattdessen in die Stammkneipe zum Bier ein. Was bei dem einen als respektlos abqualifiziert wird, wird von anderen als echt, stimmig und authentisch gedeutet, denn „er war eben so“. Wobei dennoch offen bleibt, was denn mit „er war eben so!“ gemeint ist.

Auch Luftballons werden symbolisch gen Himmel steigen gelassen und die Gedanken und Erinnerungen folgen ihnen. Was so schön in der Fantasie ausgemalt wird, scheitert bei unpassendem Wind, Wetter oder im Wald an äußeren Umständen. Dabei ist die Praxis weniger im Blick. Vielmehr der Wunsch, dass ihn/sie „da oben“ nun die Wünsche erreichen mögen. Auch bei diesem „da oben“ zeigt sich doch die Ursehnsucht des Menschen, dass mit dem Tode nicht alles aus sein möge. Im Menschen bleibt der Wunsch nach „Tranzendenz“ unausrottbar verwurzelt.

Wie in vielen anderen Bereichen auch ist die Individualisierung auch im Umfeld von Tod und Trauerfeier in vielfältiger Weise wahrnehmbar.

Konventionen treten in den Hintergrund und Rituale werden nicht mehr als etwas empfunden, was Hilfe und Halt geben könnte.

Das birgt meines Erachtens eine Gefahr in sich. Denn wenn der Mut zum Trauern und die damit einhergehenden unangenehmen Gefühlen keinen hilfreichen Raum finden und weggedrückt werden, verschwinden sie doch nicht einfach. In einer Gesellschaft, die dahin tendiert, dass Traurigkeit gleich als depressive Verstimmung oder gar Depression und damit zur behandlungsbedürftige Krankheit gedeutet wird, hat die Trauer, die von zweifelhaften Trost überlagert wird, viel zu wenig Raum.

Ich plädiere daher für den Mut zur Trauer, für eine professionelle Trauerbegleitung, in welchem Kontext auch immer. Und es berührt mich positiv, wie immer mehr Trauer- und Gesprächsgruppen für Trauernde, ein Raum bieten, oftmals innerhalb und ausserhalb der Kirche.

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Freie Trauung in Graz

Jedes Jahr nehme ich einige, ausgewählte Trauungen im europäischen Ausland an. Während ich letztes Jahr so in Irland und auch in Belgien gewesen bin, führte mich die erste Auslandstrauung in 2018 nach Graz.

 

 

 

Nach einem Flug ab Frankfurt mit reichlich Verspätung, auf Grund der Witterungsverhältnisse, fand das Treffen in der wunderschönen Trau-Location dann Freitags Mittags statt.

 

 

 

Bei strahlendem Sonnenschein, ein wunderschöner Ort zum Trauen und Träumen. Überall spürt man diesem Ort an, wie professionell hier gearbeitet wird.

Ob es aufmerksames und freundliches Personal war, oder ein entgegenkommendes Eingehen auf die Fragen und Wünsche des Brautpaares.

Am Samstag war ich zwar frühzeitig vor Ort, aber die Sonne meinte, sie müsste etwas später kommen. Eine kleine Dusche hat uns alle wach gemacht.

Und mit 30 Minuten Verspätung begann die Freie Trauung. Ich hab die Zeit und die Trauung mit Euch beiden so genossen 🙂 und ich merke, eigentlich bin ich der Beschenkte.

Ich wünsche Euch für euren weiteren Lebensweg viele Glücksmomente, Gottes Segen und alles Gute.

 

 

 

 

 

 

 

 

Sowohl am Freitag, wie auch am Sonntag, zeigte sich dann Graz von seiner schön(st)en Seite.

Strahlend blauer Himmel,

lauer Sommerabend,

beeindruckende Kulisse einer reichhaltigen Historie

und dazu Pfauen,

die durch das Weltkulturerbe Schloss Eggenberg stolzierten.

Graz – eine Reise wert.

 

 

 

 

 

 

 

 

Leider reichte die Zeit nicht aus, um alle Sehenswürdigkeiten bewusster wahrzunehmen. Aber einiges konnte ich dann doch bestaunen.

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Rückmeldung – Feedback – 1. Tamilische Trauung

„Wir waren beide sehr überwältigt und zutiefst gerührt“, sagte das Ehepaar…

 

So beginnt das Feedback, das ich heute erhalten habe. Danke Euch beiden, denn es war für mich auch ein einmaliges und erstmaliges Erlebnis. Eine farbenprächtige und bunte Trauung, abwechslungsreich und hoch spannend.

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Freie christliche Trauung – tamilisch – deutsch

An diesem Pfingst-Wochenende erwarten mich zwei aussergewöhnliche Trauungen.

HiLfen zum Leben

Hilfen zum Leben – Freie Trauungen

Heute ein Brautpaar, das mir sehr ans Herz gewachsen ist.

Morgen darf ich dann ein tamilisches Paar trauen. Die Beiden sind so sympathisch. Eben kam die Übersetzung per Email an und ich staune über so viele, schöne und unlesbare Buchstaben, Wörter, Zeichen Es wird eine zweisprachige Trauung sein, also deutsch und Tamil. Ich befürchte, ich verstehe von der Übersetzung während einer Trauung erstmalig KEIN EINZIGES WORT. Dazu Gäste aus mind. 3 unterschiedlichen Kulturen mit vielfältigen religiösen Überzeugungen, die eine christliche Trauung am Pfingstsonntag erleben werden.

Trauringe

Von den beiden ein bewusst gewählter Termin und ich denke: Wie war das noch an Pfingsten mit der „Sprachverwirrung“ und dem Pfingstwunder?  Welch ein wunderbares Zeichen, dass auf diese Weise die Sprachbarriere überwunden wird.

 

 

Einige Eindrücke …

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Live Interview – Radio Siegen – Freie Trauungen

Einfach mal reinhören und Antwort bekommen auf ganz unterschiedliche Fragen: Was ist eine Freie Trauung? Wen traust Du eigentlich? Wie bist Du dazu gekommen, ALLE Menschen zu trauen? Was zeichnet Dich als Freien Theologen aus? Und was denkt die Kirche über Freie TrauRedner? Was machst Du ausserdem noch? Wo hast Du schon überall getraut? Welche Freie Trauung ist Dir in Erinnerung geblieben? Bildest Du auch Freie Redner aus? Diese und viele andere Fragen habe ich im Live Interview bei Radio Siegen am Sonntag, dem 15. April 2018 beantwortet.

freie Trauung am See

freie Trauung am See

Wer also mal reinhören möchte oder einfach mal einige Sätze zum Thema „Freie Trauungen“ von mir sich anhören will, oder sich einen Eindruck von meiner Stimme machen will, oder was auch immer – der darf sich hier gerne das Interview anhören. Das komplette Interview dauert ca. 25 Minuten NBR – Mitschnitt Michael Geisler

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Live-Interview bei Radio Siegen

Jetzt am Sonntag,15.4.2018, bin ich von 9.00 – 11.00 Uhr zu Gast bei Radio Siegen. Juchhu – Ich freue mich auf Natascha Brücker und das Team von Radio Siegen.

Thema? Klar doch, Freie Trauungen und alles drum herum. Also ein „Blick hinter die Kulissen“, zumindest akustisch

Also – Radio Siegen auch weiterhin einschalten und dann am Sonntag vormittag erlebt Ihr mich live 🙂

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